Rosa en Merel

“Wir haben untersucht, wie wir die Ansiedlung des Bibers in Friesland in die richtigen Bahnen lenken können”


Seit August 2014 lebt im Gebiet des Tjeukermeer ein einzelner Biber, der wahrscheinlich aus eigenem Antrieb nach Friesland gekommen ist. Sein Vorkommen und die erwartete Zunahme der Population waren der Anlass für Rosas und Merels Untersuchungen, die sie im Rahmen ihrer Abschlussarbeit im Auftrag des friesischen Naturschutzverbands 
It Fryske Gea durchführten.

Schlussfolgerung
Rosa und Merel kamen zu dem Schluss: "Verwalter von Natur- und Wasserwegen können auf mögliche positive und negative Auswirkungen von Bibern antizipieren. Indem eventuelle Folgen untersucht und frühzeitig Absprachen zu deren Handhabung gemacht werden, kann Problemen vorgebeugt werden und entsteht Raum für eine Biberpopulation in Friesland. Vorab sollte beispielsweise klar sein, wann Höhlen oder Dämme ein Risiko darstellen und welche Maßnahmen in diesem Fall erlaubt sind."

Bibersymposium
Anlässlich der Untersuchungen wurde an der Van Hall Larenstein ein echtes Bibersymposium organisiert. "Die Kenntnisse verschiedener Interessensvertreter wurden in einem Bericht gebündelt und während des Symposiums präsentiert. Mittels dieses Gutachtens beraten wir It Fryske Gea und andere betroffene Organisationen." 

Weitere Informationen:
Bachelor Tiermanagement

Rosa en Merel tijdens hun beveronderzoek